Test: Killzone® 3 Zu den Kommentaren
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 DAS MACHT KILLZONE® 3 RICHTIG
 Für Abwechslung ist gesorgt Wirklich selten konnten wir ein Spiel testen, welches so viel Abwechslung bietet wie Killzone® 3. Eis- und Dschungelregionen oder Stadtgebiete sind lediglich die geographischen und klimatischen Veränderungen, denn in Killzone® 3 wird dem Spieler der Fuhrpark der ISA präsentiert: Ob man auf einem eigenen Roboter ala Avatar - welcher hier den Namen Exo trägt - die Gegend unsicher macht, sich in einer gekaperten "Eissäge" quetscht, oder mit einem wendigen Raumschiff den Helghast mal so richtig den Marsch bläst; hier kommt jeder garantiert auf seine Kosten. Wem das nicht reicht - und wir wären verwundert - für den liefert man noch nagelneue Waffen und Ausrüstungen ins Spiel: Wasp-Werfer, Jetpack und die Bogenkanone dürften da wohl am interessantesten sein. Jetzt noch ein Hauch Realismus, ... und fertig! Auch im dritten Teil der Killzone-Serie beweisen Guerrilla Games, was man aus der Playstation 3 rausholen kann, wenn man sich nur zur Genüge damit beschäftigt. Die einzelnen Kapitel beweisen unglaubliches Detailreichtum, so sehen die Wellen im offenen Meer im Gegensatz zu vielen anderen Genrevertretern wirklich dreidimensional aus und bewegen sich physikalisch korrekt zur Küste hin. Die Windsimulation lässt die Kleidung jeglicher Kameraden flattern und auch die Schärfe der Texturen sucht auf der Playstation 3 ihresgleichen. Abseits der grafischen Leistung hat man die Spielwelt ebenfalls zum Leben erweckt: Pflanzen mit rasiermesserscharfen Klingen, Helghan-Spinnen, fussballgroße Pollen welche bei Beschuss explodieren, oder gar Helghan-Käfer, welche sich gerne über Leichen hermachen, machen das Anschleichen zum Gegner nicht gerade leichter, aber die Spielwelt definitiv lebendiger. Frischer Koop- und aufgemotzter Mehrspieler-Modus Wenn auch nur via Splitscreen verfügbar, bietet Killzone® 3 mit dem Koop-Modus endlich die Möglichkeit, mit einem Kumpel den Helghast mal so richtig zu zeigen wo es langgeht, und mit Sicherheit auch einen guten Aspekt um die Kampagne einige Male zu beenden. Um euch weiterhin an den Titel zu binden hat sich Guerrilla Games gedacht, den Mehrspieler-Modus etwas aufzupolieren. Drei ausgewogene Spielmodi stehen euch zur Verfügung: Guerrillakrieg, Kriegszone und Einsatz; kurz gesagt: Deathmatch und verschiedene Einsatzmissionen wie Attentatsmissionen, wo man einen bestimmten Feind töten, ggf. diesen Spieler beschützen muss, oder Eroberungsmissionen, wo man bestimmte Gebiete erobern, sichern und halten muss; um nur zwei Arten zu nennen. Weiterhin kann man je nach Karriereauswahl, erhaltene Erfahrungspunkte gegen verschiedene primäre und sekundäre Fähigkeiten eintauschen. DAS MACHT KILLZONE® 3 FALSCH
 Nicht bedacht: Alternativrouten
Leider raubt Guerrilla Games dem Spieler hier ein wenig die Kreativität, wenn es um das Ausschalten der Helghast geht. Es gibt in sämtlichen Kapitel wirklich kaum Alternativrouten, welche verschiedene Manöver erlauben würden, dies wäre jedoch sehr hilfreich für schwere Passagen. Weiterhin wäre im Koop-Modus ein Angriff von zwei Seiten sicherlich taktisch anspruchs- und wirkungsvoller.
Im Splitscreen-Koop mangelt es an Übersicht
Nach Lob folgt Tadel, so auch für den Splitscreen-Modus in Killzone® 3. Die Aufteilung des Bildschirms hätte man wahrlich besser lösen können, Capcom hat dies mit Resident Evil 5 vorgemacht. Die rechts-links Aufteilung überlässt dem Spieler wenig Sichtfreiheit und auch die Eingewöhnung dauert deutlich länger als bei ähnlichen Shootern. Hier hätte man ruhig die oben-unten Variante wählen können.
Aber mit wenig Kampagne, bitte!
Leider ist die Kampagne in Killzone® 3 mit knapp sechs Stunden Spieldauer - sicherlich auch schneller machbar - ein wenig zu kurz ausgefallen; klar, auch andere Titel weisen eine solche Spieldauer auf, aber das ist noch lange keine Entschuldigung. Hier hätte man ruhig einige Zwischenbosse reinpacken können um die Dauer etwas anzuheben.
BESONDERHEITEN
FAZIT
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| Aktualisiert ( Freitag, den 24. Februar 2012 um 23:46 Uhr ) |











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