Geschrieben von ocame am 10. November 2012 um 20:17 Uhr

Wir schreiben das Jahr 1996, im stillen Kämmerlein entwickelt ein kleiner Haufen kreativer Köpfe ein Spiel das, so munkelt man, »das Survival-Horror Genre revolutionieren wird«. Spieler aus aller Welt blicken gebannt auf die Mattscheibe, als in den totenstillen Hallen der Spencer-Villa, tief im Raccoon Forest, vielleicht zum ersten Mal ein digitaler Untoter das Antlitz dieser Erde erblickt. Kraftvoll verteilt auf 11, höchstens 12 Pixel, lehrte er uns das Fürchten und war vermutlich verantwortlich für viele verschwitze Playstation-Controller. Während unsere Generation sich also vor der Konsole nass machte, wurde eine Legende geboren.

Heute, solide 16 Jahre später, hat sich viel verändert. »Ist alles den Bach runter gegangen«, schimpfen böse Zungen und schütteln dabei traurig den Kopf. »Sah nie besser aus«, behaupten pubertäre Fans, während sie die drei Sekunden Pause nutzen, um das Magazin ihrer automatischen Waffe auszutauschen. Munitionsknappheit, WTF?

Der unaufmerksame Leser wird sich spätestens jetzt ärgern: »Kann der Typ mal sagen, von welchem Spiel er überhaupt spricht?« Könnte der Typ, macht er aber nicht. Denn wenn du, hoch verehrter Leser, Teil 6 tatsächlich gespielt haben solltest, den Zusammenhang aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht selbst hergestellt hast, ist genau dass, sehr kennzeichnend für das Problem. Doch dazu später mehr.

»5,4 Millionen vorbestellte Exemplare von Teil 6«, erklärt Capcom und haut beleidigt auf den Tisch.

Ein Exemplar davon ist übrigens meines, gebe ich gerne zu. Ich bin halt ein Fan, was soll ich sagen. Voller Vorfreude ausgepackt und eingeworfen. Habe vorher extra keine Kritiken gelesen, wollte unbefangen sein, unvoreingenommen. Und Alter Schwede, gibt das Spiel Gas. Wir schleichen durch ein verlassenes Universitätsgebäude. Soll hier nicht erst vor kurzem eine Riesenfeier stattgefunden haben? Ja wo sind sie denn alle? Fragen wir uns und tun so als ob wir die Antwort nicht kennen würden. Alles liegt im Halbdunkeln, ein Gewitter draußen bietet das einzige Licht. Regen trommelt gegen die Fenster. Wir warten gespannt auf eine Bewegung. Warten und warten und warten. Was war das? Eine Bewegung? Ein Schatten bewegt sich, schnelle Schritte die in der Ferne verhallen. Wir nehmen die Verfolgung auf.

Ganz ehrlich? Hut ab, atmosphärisch bewegen wir uns hier auf ganz hohem Niveau. Bei uns bricht Euphorie aus. Wir sind auf Beef aus, wir wollen Blut sehen. Langsam und konzentriert kämpfen wir uns über das, welch Überraschung, nicht ganz so leere Universitätsgelände.
Ohne jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen, aber hatten wir ernsthaft erwartet, dass Capcom diesen Spannungsbogen halten kann? Irgendwie schon, ja. Versprach man uns doch »die Rückkehr zum klassischen Survival-Horror«, oder habe ich da etwas falsch verstanden? Wie gesagt, voller Euphorie haben wir uns durch die Kampagnen und die etwa 40 Spielstunden geprügelt. Wir waren live dabei, als stilvoller Survival-Horror langsam aber sicher im Staub verblutete und durch gesichtsloses und massenkompatibeles Gemetzel ersetzt wurde.

In einer Kritik habe ich gelesen »Zombie-Geschnetzeltes für die Call Of Duty Generation«. Das ist leider die treffendste Kritik, komprimiert auf 8 Worte. Nur damit wir uns richtig verstehen, liebe Call Of Duty Generation, das mag euch nicht auffallen aber das ist kein Kompliment.

Kennt ihr diese Momente, in denen man so richtig angepisst ist wegen einem Videospiel? Klar, natürlich ist das Spiel Schuld. Oder die Konsole. Oder der Controller. Bei mir klingen solche Momente etwa so: »Hä, was für ne Scheiße, das habe ich überhaupt nicht gedrückt«, »Was willst du von mir, ich gehe doch dahin«, »Ja klar, zum zehnten Mal oder was«, oder der Klassiker: »Was ist das, habe ich doch gemacht«. Kennt ihr? Gefühlt, bin ich weniger sauer und angepisst, als viel mehr traurig und wirklich enttäuscht. Kein Witz, enttäuscht, dass wir anscheinend in einer Zeit angekommen sind, in der man uns so etwas anbieten kann. Traurig deshalb, weil anscheinend der Anspruch sowohl von Entwicklern, wie auch von Kunden soweit gesunken ist, dass Capcom hier tatsächlich noch von einem Erfolg spricht. Ist jetzt nichts Neues. Wieder einmal geht die Kreativität baden um das Produkt massentauglich zu gestalten.

Vom einst so innovativen Spielprinzip ist nicht mehr viel übrig. Wir sind durch Flure gehetzt, vor den absurdesten Gestalten geflüchtet und wir haben Kämpfe gegen die abgefahrensten Mutationen hinter uns. Wir sind Gegnern gegenüber getreten mit nicht mal 20 Schuss auf Tasche und wir haben uns, weil unsere Artillerie völlig ausgebrannt war, nur mit einem Messer bewaffnet durch Horden von Untoten geschnitzelt. Und während also an jeder Scheißecke der Tod lauerte, gab es nur wenige Momente in denen wir uns richtig entspannt haben. Wer sich mal an die gute alte Zeit erinnern möchte.

Und nur weil wir mitten in der Call Of Duty Generation leben, heißt das ja hoffentlich nicht, dass wir zukünftig unsere Ansprüche völlig runterschrauben müssen, oder? Runde 2 folgt…

Kommentare (29)
  1. hey erstmal glückwunsch zu einer sehr gut geschrieben kolumne, es steht vieles drin was der wahrheit entspricht. nun zu meiner kritik ich glaube das du hier äpfel mit birnen vergleichst. cod ist eigentlich ein komplett anderes genre, das das spiel das du hier beschreibst [ verrat den titel auch nicht ] ursprünglich ein survival horror war und nur aus geld gier der entwickler massen tauglich gemacht wurde. in der hinsicht nehmen sich die entwickler aber alle nicht viel.

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  2. Oh ich sehe es schon kommen…Retro-Fans kommen gleich wieder mit Fackeln und Trommeln und brennen alles nieder^^ Ich könnte jetzt wieder zich Zeilen über dieses Thema schreiben…werd ich aber nicht, ich habe schlichtweg keine Lust mehr. Jedesmal wenn mann versucht vernünftig darüber zu disskutieren endet es ja eh wieder in sinnlosen geflamme und keiner nimmt die Argumente des anderen an, einfach weil mann ja eh schon in seiner Meinung fest gefahren ist. Deshalb ist das mein letzter Beitrag zu diesem Thema und jetzt lehne ich mich zurück und seh mir die Show an^^

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  3. Auch von mir: Schöne Kolumne. Ich zwar auch, dass man [ Namen des Spiels hier einfügen ] und CoD nicht vergleichen kann, aber ich gebe dir Recht, dass sich heutzutage sehr viele Entwickler an den großen AAA Titeln orientieren und somit die Spiel verunstalten, die einst so gut waren.

    Ich habe leider [ Spieletitel einfügen ] nicht gespielt, weil ich noch nie den Draht dazu gefunden habe. Ich spiel lieber RPG und Monster Hunter. Vor allem Monster Hunter :D Es gibt nur wenige Titel-Reihen, die nicht zu irgendwelchem Action-Gedöns verkommen. Ich hätte keine Lust, in Monster Hunter auf einmal mit Schusswaffen rumzurennen. :P
    Soviel von meiner Seite.
    Lieber Gruß an alle.
    Hadru

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  4. Ich muss sagen das ich dir da überall recht geben muss… leider. ICh habe alle teile gespielt außer den 6ten. auch alle auf dem GameCube und muss sagen es ist einfach nur traurig… Ich hoffe das sich das bald mal wieder ändert und man mal wieder echten Horror bekommt…

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  5. die Evolution der Spiele:
    von schöne, innovative, Spiele mit Herz zu CoD Generation die mittlerweile nicht mal mehr Pong kennt weil die Grafik zu schlecht ist und keine Waffen in dem Spiel existieren
    traurig traurig…

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  6. Eigentlich widerspricht sich das doch. Die Entwickler gehen alle auf’s große Geld durch massentaugliche Actionspiele, aber zur fast selben Zeit erleben die Indi-Horror Spiele ihre Blüte (SCP, Slender und wie sie nicht alle heißen) Also müssten doch die großen Entwicklerstudios sehen und erkennen das es für Horrorspiele einen Markt gibt und viele Leute sich auf so etwas einlassen.

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  7. Was sollte man schon vom 6ten Teil erwarten? Der 5te war schon schei…. Nur Action, und kein Horror. Für GC, die Vorgeschichte und der 1te Teil war klasse gewesen, und natürlich die ersten 3 Teil von früher aber jetzt? Nur geballer und so ein Mist. :( Traurig aber war.

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  8. Das sehen sie auch, da aber die großen Publisher/Entwickler nur noch nach Gewinnmaximierung streben, werden die den Teufel tun und i-welche großen Risiken eingehen. Die verdienen halt zuviel an den CoD-a-like Spielen. Warum ein Spiel finanzieren/entwickeln, dass vllt. 100.000 Abnehmer findet, wenn man mit wenig Arbeit einfach ein 0815-Knall-Bumm-Peng-Actionspiel von einer bekannten Marke auf den Markt werfen kann und sich über einen neuen Verkaufsrekord und Millionen verkauften Einheiten freuen darf.
    Die ganzen Indie-Studios wollen mit ihren Spielen genau die alten Hasen erreichen, die über die CoD-Generation nur ein Kopfschütteln übrig haben. Erreichen tun sie diese auch, nur leider ist die CoD-Fraktion in der Überzahl und es werden leider auch nicht weniger ~.~. Daher werden gerade für spezielle (Nischen-)Genres die Indie-Studios lebensnotwendig sein, denn der Massenmarkt wird sich nur der größten Spielergruppe anbiedern und das ist derzeit (mal die reinen “Casual”-Spieler ausgenommen) nunmal die Generation “CoD”.
    Traurig aber wahr, wo das Geld regiert (oder Entscheidungen trifft), bleibt die Vernunft (und/oder die Kreativität) auf der Strecke.

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  9. Sehr gute Kolumne, stimmt leider alles. Man hoffte ja immer noch, das sie wieder die Kurve kriegen und nicht alles vermasseln. Wobei ich auch vorhergehende Resident Evil Teile in Schutz nehmen will. Resident Evil 4 IST ein Horror Spiel, man hat eben die Angst das seine Begleiterin draufgehen kann und schaut auch immer panisch nach ob sie noch am Leben ist. Außerdem hat das Spiel eine bedrückende Atmosphäre, das ist für mich der Beweis das Resident Evil auch in dieser Spielperspektive funktionieren kann. RE5 war dann zugegebenermaßen schon nicht mehr so gut weil wirklich durch den Koop Modus die komplette Furcht herausgenommen wurde. Trotzdem für mich immer noch ein würdiger Vertreter. RE6 ist natürlich der Absturz der Serie man braucht ja nicht mal drüber zu streiten, das es kein Horror Spiel mehr wäre, weil das Ding in meinen Augen einfach unspielbar ist. Die Kamera Perspektive ist ein Witz, und die Steuerung ist viel zu träge und ungenau für ein angebliches “Action-Spiel”. Ganz ehrlich wenn schon denn schon. Naja ich geh wieder Resident Evil Revelations aufm 3DS spielen, das ist das einzigste RE-Game das dieses Jahr den Namen verdient hat.

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  10. Ich hoffe immer noch dass es nicht so wird!! ABer ansonsten bin ich auch der gleichen Meinung, diese Kolumne trifft es perfekt!
    Und Dreistellige Munitonsanzeigen in Dead Space lassen leider wenig hoffen =/

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  11. Sehr gut geschrieben,aber das weißt Du ja ^^….Wie gesagt,auch ich war von Leons-Kampagne eigentlich begeistert und selbst Jakes-Kampagne hat mir Spaß gemacht. Okay,bin jetzt nicht der Ultra-Fan der ersten STunde. Teil 4 war mein erster Titel könnte man sagen,den ich aber bis heute noch als eins der besten Games EVER bezeichnen möchte !!! Es stimmte die Mischung aus Innovation Neuerungen und doch Survival und Nervenkitzel. Auf Profi mußte man schon was “drauf haben” xD…..ABER,Chris-Kampagne gefolgt von Ada haben mich dann entgültig die CD rausnehmen lassen. Wobei ich Ada nur die 1.Mission zockte und die Flucht vor dem Wasser hat mir dann den letzten Nerv geraubt. Ich will mich in einem Game links und rechts umsehen können und nicht durch Scriptbasierte Momente durchs Spiel “führen lassen”……

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  12. Kenne Resi 6 nicht aber was ich bisher gehört habe scheinst du recht zu haben.

    Auf jeden Fall sehr schön zu lesen. Vielen Dank für den tollen Artikel.

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  13. Was mir bitte mal einer erklären soll, was versteht ihr unter der CoD Generation? Da ja hier alle so sehr auf gute alte Spiele abfahren frage ich mich ob hier jemand mal CoD 1-3 gezockt hat ? Sicher waren das aus heutiger Sicht nicht die Übershooter, aber doch sehr solide. Vorallem der Online Modus hat dort sehr viel Spass gemacht. CoD war neben den altbekannten Unreal, CS, Quake und BF ein beliebter und gelunger Shooter. Gehöre ich auch zur CoD Generation, weil CoD war in meiner Generation sehr beliebt. Auch hat die CoD Reihe viele Neuerungen gebracht.
    Versteht mich net falsch, CoD zocke ich seid MW2 net mehr weils ab da schon Grenzwertig war. Aber direkt die ganze Serie in den Dreck zu ziehen halte ich doch für lächerlich, gerade wenn man für die “älteren” Spiele Begeisterung zeigt.

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  14. Nein nein Kollege, keine Panik. Niemand will hier COD in den Dreck ziehen. Aber wie du selbst erwähnt hast ist die Serie seit MW2 “grenzwertig”. Die Macher gehen halt auf Nummer sicher und bringen jährlich das gleiche Game in ‘ner neuen Verpackung raus. Ist halt sicheres Geld. Auf den Zug springen nunmal viele Entwickler auf, vergraulen dabei aber die “alten” Fans. “COD-Generation” soll das Spiel somit nicht schlecht machen, nur aufzeigen worum es geht. Versteh mich nicht falsch, Resi 6 ist kein schlechtes Spiel, aber es ist KEIN Resident Evil mehr!

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  15. Zur CoD Generation zählen hauptsächlich Kinder im Alter von 12-20 die nur CoD und FIFA/PES spielen, sie bezeichnen sich selbst als “King von Black Ops” oder so ähnlich und kennen nicht die wahre vielfalt von Games. Sie sind seit MW2 präsent geworden und ab Black Ops ist es nahezu unerträglich geworden. Ich möchte nicht die Spiele im allgemeinem schlecht machen, aber viele driften viel zu sehr ins Actiongedöns ab, vorallem Resi 6.

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  16. Mir persönlich hat Resident Evil 6 sehr gut gefallen! Zwar fand ichs vom Spielgefühl und der Steuerung her ein wenig schlechter als Teil 5 (finde es weng blöd dass man sich Gegenseitig keine Munition mehr zustecken kann, bzw. jeder andere Waffen hat und man da nicht flexibel ist) aber von der Story und der Aufmachung her war es genial. Ich finde die Actionszenen klasse gemacht, auch wenn einige mehr als nur fragwürdig waren^^
    ABER!…ich kenne Resident Evil seit dem ersten Teil…und ich hab alle gespielt…und ja…es fehlt echt der Horror, das beklemmende Gefühl, die Munitionsknappheit, die Rätsel und das Ungewisse…die Angst dass jeder Schritt dein letzter sein könnte. Ich würde in der heutigen Zeit auch nicht unbedingt wollen das Resident Evil wieder genau so wird wie die ersten Teile (Kameraperspektive usw.) aber es soll ne gute Kombination aus Horror, Rätsel und Action haben. Der erste Teil von Dead Space hat es doch auch geschafft dass ich mich nach jahren wieder eingepieselt hab^^…mal ehrlich, wer da nicht mal zamm zuckt muss ja scho selber tot sein….da hatte ich Muffe und fühlte mich keinen Augenblick lang wirklich sicher….dass könnte doch auch Resident Evil hin bekommen. Ein paar Horrorstellen mehr, viel weniger Munition und Resident Evil 6 wäre super geworden….meine Meinung^^

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  17. Kinder im Alter von 12-20 o0 WTF ? Deine Definition ist ziemliches Schubladendenken.

    @Wanze: Wie sich Shooter in den letzten Jahren entwickelt haben geht mir selbst gut auf den Sack^^. Das Problem ist halt, es wird gekauft und nicht nur von Kiddies. Kenne genug Leute jenseits der 20 die gerne CoD spielen. Resi 6 hab ich auch gezockt ganze 8 std lang dann hat ich genug davon^^. Finds halt immer Schade wenn man solche Begriffe wie “CoD Generation” verwendet. Sind für mich halt mehr Stammtischparolen. Es gibt sehr viele Gründe warum heutzutage Shooter oder generell Spiele immer mehr Mainstream werden und sich nur noch im Titel unterscheiden. Aber davon wird in der Kolumme nix genannt.

    Wer sich allgemein für die Entwicklung von Shooter im speziellen interessiert sollte sich mal dieses Video anschauen:
    https://www.youtube.com/watch?v=VaTGGb2AtMg

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  18. ich finde meine beschreibung trifft es eigentlich ganz gut, auch wenn es natürlich auch ältere fans von solchen spielen gibt und auch nicht alle 12-20 jährigen so einseitig sind(ich selber bin dafür ein gutes beispiel, bin nämlich erst 16 und zock grad soetwas nicht, sondern lieber games mit verstand) aber du wirst es mir kaum glauben wie viele ich von solchen kiddies kenne… leider kenne -_-

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  19. wenn mann sich so auf das “innovative spielprinzip” von früher versteift,dann wird mann sicher keine freude an den neuen RE teilen haben.aber vielleicht sollte mann einfach mal für neues offen sein und dann können die neusten teile auch spass machen.. und mal ehrlich wenn wir heutzutage noch durch irgendein düsteres herrenhaus rennen würden,wäre das geheule gross “wie kann mann nach so vielen jahren nix neues bringen”..
    mann sollte auch mal bedenken,das früher auch nicht die technischen möglichkeiten gegeben waren wie heute und so waren 2-3 langsam schlürfende zombies schon ein highlight,aber wer will bitte heutzutage noch solche sachen spielen?? und der horror,den hier alle vermissen bestand auch nur im ersten durchgang und danach war RE nichts weiteres als ne shooter. munitionstechnisch waren die ersten teile auch nicht anderes als die spiele nun,okay mann hatte im ersten durchgang vielleicht munitionsknappheit,aber danach hatte ich zumindestens nie probleme die monster platt zu machen.. und das sollte mann dann den neuesten teil auch nicht als kritik ankreiden..
    habe den 6ten teil noch nicht komplett durch,aber was ich bisher gesehen habe,hat mir gefallen und mann erkennt immer noch,das mann hier RE spielt und nicht COD…

    btw.. mal wieder eine sehr pseudo coole kolumne..

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  20. Hier geht es ja auch darum das viele keine Freude an den neueren Resi-Teilen haben. Also wenn ich mir ein Resident Evil zulege erwarte ich nun mal durch ein altes Herenhaus oder ähnliches zu rennen. Das hat auch nix mit “offen für neues” zu tun. Wenn ich Bock auf ballern habe dann kauf ich mir eben Call of Duty aber nicht Resi. Ich wäre froh wenn Resi wieder so wäre wie im ersten Teil.
    Und zu deinen technischen Möglichkeiten, Dead Space (Teil 1!!!) hat das doch auch hervorragend gemacht. Es geht also, wenn man will…

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  21. Ich bin dafür, das Capcom lieber Teil 1-3 nochmal machen sollen, aber natürlich in PS3 Grafik (so der DLC In Alpträume verloren von RE 5), anstatt die Resi Reihe fortzusetzen und damit immer mehr Mist bauen. Man müsste irgendwie ne Internet aktion starten, wo alle Resi-Fans was machen können, und damit Capcom sieht, das sie Mist gebaut haben. Und das die Fans ihre RICHTIGE Serie zurück haben wollen. :)

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  22. du willst mir nun wirklich erzählen,das du immer noch wie in teil1 durch ne herrenhaus rennen willst??? sorry aber irgendwann wird sowas auch eintönig.. aber jeder wie er will.. und mit dem pkt der technischen möglichkeiten meinte ich,das zur zeiten von RE1 (also ps1) nicht mehr möglich war und so nunmal so ein spiel auch von der technischen seite her zustande kam.. wenn damals schon mehr möglich gewesen wäre,dann hätten die entwickler sicher das spiel anders umgesetzt…
    nebenbei.. wenn mann sich mal die story anschaut “virenunfall-zombieausbruch usw” dann is wohl verständlich,das ne firma wie umbrella nunmal den weg geht,den sie gegangen sind und das spiel nunmal actionreicher wird..

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